Ratgeber zum Kauf von Feuerschalen

Eine Feuerschale wird in Wikipedia als eine transportable offene Feuerstelle, die meist aus Stahl, Edelstahl, Eisen, Keramik oder auch aus Ton gefertigt wurde beschrieben. Als Brennmaterial zur Befeuerung einer Feuerschale ist Holz oder auch Kohle geeignet. Die Feuerschale kommt meist im Garten oder auf der Terrasse zum Einsatz, um auf trockener Unterlage den Boden beziehungsweise die Grasfläche zu schützen. Der Brand in der Feuerschale kann leichter gelöscht werden als solche ohne Fassung.  Gießen Sie einfach etwas Wasser in die Schale und schon werden alle Flammen erstickt. Auch der Brandschutz wird durch das Halten der heißen Asche mit einer Feuerschale erheblich verbessert.

Feuerschalen haben üblicherweise einen Durchmesser von etwa 40 bis 100 cm und werden in erster Linie als Wärmequelle an kühlen Abenden verwendet. Sehr beliebt sind Feuerschalen auch zum Garen von Stockbrot oder Marshmallows. Einige Modelle werden auch mit Grilleinsatz angeboten. Dadurch kann man die Feuerschale wie einen herkömmlichen Grill verwenden.

Verwandt mit der Feuerschale ist der Feuerkorb, der heute vor allem als Wärmequelle und Terrassenofen und teils auch zum Grillen benutzt wird, während er früher meist zur Beleuchtung und Erwärmung von Räumen diente.

Rechtliches zum Betrieb einer Feuerschale erfahren Sie hier. 

Vorteile einer Feuerschale

Der größte Vorteil der Feuerschalen liegt in ihrer Verarbeitung. Sie werden immer aus einem festen und verbundenen Stück gefertigt. Dadurch gibt es bei der Feuerschale mehr Materialauswahl als bei dem Feuerkorb. Hier stehen einem nicht nur Edelstahl, Stahl, Eisen und Gusseisen zur Verfügung, sondern auch Ton und ähnliche Töpferware. Durch die flächige Schale kann nichts nach unten fallen, denn hier gibt es kein Gitter. Das Risiko von herabfallender Glut ist somit sehr gering und in Feuerschalen kann auch kleineres Brennmaterial verbrannt werden. Es ist keine Unterlegplatte erforderlich, zudem lässt sich der Inhalt leicht löschen. Einfach Wasser in die Schale gießen, und schon wird das Feuer gelöscht.  Dadurch können  Feuerschalen auch auf einem empfindlichen Untergrund zum Einsatz kommen. Allerdings kann man auch hier den Funkenflug nicht komplett ausschließen. Der Sicherheitsabstand ist ebenso einzuhalten wie beim Feuerkorb.

Die meisten Feuerschalen können schnell und problemlos zu einem Grill umfunktioniert werden. Im Fachhandel sind viele Grillroste erhältlich. Spezielle Einsätze sorgen dafür, dass zwischen der Grillware und der glühenden Kohle genügend Abstand bleibt. Neuerdings  gibt es auch Vorrichtungen, die direkt in die Glut gesetzt werden. So können Speisen gegart oder warmgehalten werden.

Nachteile einer Feuerschale

Dadurch, dass Feuerschalen aus einem Stück hergestellt sind, haben sie je nach Material ein sehr hohes Gewicht.  Feuerschalen sind oft schwerer als Feuerkörbe. Das schränkt ihre Mobilität ein, sodass die schwergewichtigen Modelle an ihrem festen Platz bleiben. Für kleine Terrassen sind sie somit weniger geeignet.  Feuerschalen sind auch häufig weniger dekorativ. Dies ist aber natürlich Ansichtssache. Sie dienen ausschließlich zum Aufwärmen der Umgebung.

Im Feuerkorb ist auch von der Seite aus das Feuer gut zu sehen. An die Feuerschale muss man meistens näher heranrücken, denn hier schaut man von schräg oben auf das Feuer. Dadurch ergeben sich kaum Lichtquellen.

Im Gegensatz dazu ist unter der Feuerschale deutlich weniger Ruß zu finden. Stattdessen muss man die Schale selbst gründlicher säubern, damit sie wieder schön aussieht.

 

Feuerschale kaufen
Ein extravagantes Modell – Der Todestern

Wer es genauer wissen will: Geschichtliches zur Feuerschale

Die Geschichte der Feuerschale geht zurück auf die Nomadenvölker. Für die war es sehr praktisch eine transportable Feuerstelle zu haben. Durch das relativ leichte Gewicht ließen sich die Feuerschalen gut auf den Kamelen transportieren. Außerdem nutzten Sie diese als Wärmespeicher. Ton und Keramik geben auch noch lange nach dem Befeuern Wärme ab.

Die Feuerschale wurde auf Grund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in vielen Kulturen ein fester Bestandteil des Hausrates. Bald wurde sie nicht mehr nur als mobile Feuerstelle eingesetzt, sondern fand auch in Zelten, Häusern und in öffentlichen Gebäuden, wie zum Beispiel in Thermen und Tempeln einen festen Platz. Unter anderem im antiken Rom und Griechenland beleuchteten und erwärmten Feuerschalen die verschiedenen Räume der Häuser, kamen aber auch im Außenbereich oder als Kochstelle zum Einsatz. Neben den funktionellen Einsatzgebieten wurde dabei auch die Verwendung als Dekorationselement immer wichtiger, sodass es schnell verschiedene Formen und auch Modelle mit den unterschiedlichsten Verzierungen gab.

Ein anderes wichtiges Einsatzgebiet von Feuerschalen war im religiösen und kultischen Bereich. Feuerstellen wurden vor und in Tempeln sowie in anderen Kultstätten aufgestellt. Sie beleuchteten die Altäre oder wurden selbst zu einem Teil des Altars. Neben der Aufgabe Licht zu spenden wurden sie jedoch auch direkt für religiöse und kultische Zeremonien genutzt, zum Beispiel um den Göttern ein Opfer darzubringen. Dafür wurden Harze wie Weihrauch, edle Hölzer und Kräuter in den Feuerschalen verbrannt.